Kontaktdaten



Dr. Christos Serbesis
Zahnarzt für Kieferorthopädie
Neumarkt 4
65549 Limburg an der Lahn

Tel: 06431 / 230 50
Fax: 06431 / 278 04
E-Mail: rezeption@kfo-serbesis.de

Kiefergelenkanalyse



Liebe Patienten,
die Kiefergelenkbehandlung gehört zu den schwierigsten Behandlungen in der Zahnmedizin. Erkrankungen des menschlichen Kiefergelenks und ihre vielfältigen Folgen sind heute immer noch eher unbekannt. Sie sind eine der am häufigsten unbehandelten Ursachen für eine Vielzahl orthopädischer, neurologischer und funktioneller Probleme.

Beispiel: Weil das Kiefergelenk ganz nah am Ohr liegt, wird mit Schmerzen im Kiefer-Ohr-Bereich oftmals der Hals- Nasen- Ohrenarzt aufgesucht. Da das Ohr in diesen Fällen jedoch gesund ist, kann der Hals- Nasen- Ohrenarzt keine Erkrankung feststellen. Eine Kiefergelenkanalyse kann hier einen Erfolg bringen. Des Weiteren besteht das Kauorgan nicht nur aus Zähnen und Zahnfleisch, sondern auch und ganz besonders aus Muskeln, Gelenken und Bändern. Viele Schmerzen, Verspannungen, Deformationen, Zahnfrakturen und Zahnlockerungen können aus falscher oder unzureichender Funktion des Kauorgans resultieren.

Dies bedeutet zunächst einmal unseren Patienten zuzuhören, ihre Probleme und Beschwerden ernst zu nehmen, seien sie auch zunächst noch so unklar und undifferenziert. Es folgt eine genaue Befundaufnahme mit manueller Funktionsanalyse, die das gesamte Kauorgan einbezieht, um so mit unseren Patienten einen detaillierten und fundierten Therapieplan zu erarbeiten und in den einzelnen Schritten durchzuführen.

Dies garantiert ein Höchstmass an Behandlungserfolg und absoluter Zufriedenheit und Beschwerdefreiheit unserer Patienten.
Ursachen dafür sind Pressen und Knirschen der Zähne (Bruxismus), Verlust der Zahnhartsubstanz/ Verlust der Bisshöhe, schlechter und billiger Zahnersatz und unzureichende kieferorthopädische Versorgung, welche zu einer Belastung des Kiefergelenks führen können.

Kiefergelenktherapie



Die Zusammenarbeit zwischen Zahnärzten und Manualtherapeuten hat in den letzten Jahren sehr an Bedeutung gewonnen und kommt vor allem bei folgenden Indikationen zum Einsatz: Bruxismus ("Knirschen"), Okklusionsstörungen, Diskusverlagerungen, Tinnitus in Kombination mit Kiefergelenkbeschwerden, Postoperativ auftretende orofasziale Schmerzen, Eingeschränkte Mundöffnung, Detonisierung der Kiefermuskulatur vor Schienenanpassung und HWS-Blockierung in Kombination mit Kiefergelenkbeschwerden.

Die Therapie wird nach differenzialdiagnostischer Abklärung u.a. mit folgenden Techniken durchgeführt:
Manuelle Therapie, Osteopathie mit craniofaszialem Schwerpunkt, Querfriktion, Krankengymnastik, Wärmeanwendung: Heiße Rolle, Naturmoor, Ultraschall, Kryotherapie.

Funktionsstörungen im Bereich der Kiefergelenke können zu einer Kettenreaktion bis in die Beckenregion (Beckenschiefstand) führen. Aufgrund der anatomischen und funktionellen Zusammenhänge in diesen Bereichen kommt es häufig zu sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern, welche die Diagnostik erschweren. So findet eine veränderte Wirbelsäulenstatik im Bereich der Brust- oder Lendenwirbelsäule, die ihre Ursache in den Kiefergelenken hat, oft fälschlicherweise ihren Behandlungsansatz ausschließlich im Schmerzgebiet.

Weitere auslösende Faktoren für CMD können sein: Stress, Zerrungen der HWS (z.B. nach Verkehrsunfall), Wirbelsäulenchirurgie. Für eine qualifizierte Behandlung von Cranio-Mandibuläre-Dysfunktionen (CMD) ist die Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt notwendig. Dieser kann Physiotherapie / Cranio-Mandibuläre-Dysfunktionen (CMD) Behandlung verordnen und ein entsprechendes Rezept ausstellen. Sie haben noch Fragen? Telefonisch erreichen Sie uns unter + 49 (0) 6431 230 50